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Meinung zu Saudi-Arabien

Saudi-Arabien, ein streng konservatives, islamisches Königreich mit über 35 Millionen Einwohnern, gilt als weltweit größter Erdölproduzent. Als Hauptkonkurrent des Iran ringt es um die Vorherrschaft im Mittleren Osten.

Obwohl die unterschiedlichen religiösen Strömungen zwischen Sunniten und Schiiten oft als Begründung dienen, sehen viele Quellen die wahre Ursache dieses Ringens in politischen Vormachtbestrebungen. Deshalb herrscht im Westen oft eine Ambivalenz gegenüber der streng konservativen absoluten Monarchie. Doch ungeachtet der politischen Kontroversen zieht das Königreich Reisende durch seine herzliche Gastfreundschaft in seinen Bann.

Ein spannender Artikel in folgendem Link dazu:
Ein Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten?

Das Volk erweist sich als äußerst gastfreundlich. Über 80 Prozent der Bevölkerung lebt in den Metropolen wie Riad, Dschidda, Mekka und Medina. Obwohl weite Wüsten Saudi-Arabien geografisch dominieren, gilt das Land mit einem Durchschnittseinkommen von 51.000 USD als relativ wohlhabend.

Die Akzeptanz der lokalen Verhaltensregeln ist grundlegend gegeben. Die Öffnung des Landes für den Tourismus stellt einerseits eine mutige Initiative dar. Aber anderseits ist Saudi-Arabien äusserst weitläufig, und der Entdeckerdrang von Touristen wird zwangsläufig zu authentischen Begegnungen und zu zunehmender Reiselust in diese absolute Monarchie in Vorderasien führen.

Die Kontaktaufnahme zur saudischen Tourismusbehörde ergab sich als langwierig, doch es lohnte sich schliesslich: Daraus entstand nun diese eine Plattformen, in die wir unsere Energie investieren.

Hier ein YouTube Video zu Saudi-Arabien, es ist aus der Reihe von Terra X.


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Was halten Sie von Saudi-Arabien?


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Unidentified – modernes Bild über Frauen

Mit Unidentified präsentiert Haifaa Al Mansour, die bekannteste Regisseurin Saudi-Arabiens (Waǧda/das Mädchen Wadjda, The Perfect Candidate), einen fesselnden Krimi, der mit Geschlechterrollen mutig bricht und patriarchale Strukturen hinterfragt.

Die Handlung beginnt mit einem schockierenden Fund: Im Wüstenstaub vor Riyadh liegt der Körper einer jungen Frau, ohne jegliche Identifikation. Die Polizei ist ratlos und ruft Nawal (gespielt von Mila Alzahrani) zu Hilfe, eigentlich nur Empfangsmitarbeiterin im Polizeirevier. Doch Nawal ist nicht nur aufmerksam und klug, sondern auch ein leidenschaftlicher True-Crime-Fan und kennt sich erstaunlich gut mit Mordermittlungen aus.

Während ihre männlichen Kollegen zögerlich vorgehen, beginnt Nawal auf eigene Faust zu ermitteln. Sie befragt Schülerinnen an Mädchenschulen, stößt dabei aber auf eine Mauer des Schweigens, denn niemand will etwas mit der Geschichte einer „sündigen“ jungen Frau zu tun haben. Erst als eine Teenagerin ihr von einer verschwundenen Mitschülerin erzählt, scheint sich eine Spur abzuzeichnen. Doch möchte die Polizei die Wahrheit überhaupt kennen?

Unidentified, geschrieben von Al Mansour und Brad Niemann, ist mehr als ein spannender Thriller. Der Film entlarvt die Schwächen eines Systems, das gedenkt, Frauen kleinzuhalten. Zugleich zeigt er eine Protagonistin, die sowohl für Gerechtigkeit kämpft, als auch für ihr eigenes Recht auf ein freies Leben.

Ein mutiger, intensiver Film, der das Krimi-Genre nutzt, um gesellschaftliche Tabus ins Licht zu rücken und gleichzeitig zeigt, dass die Suche nach Wahrheit manchmal bedeutet, alle Grenzen zu überschreiten.

Als Reisejournalist bin ich davon begeistert, wie immer mehr Filme aus Saudi-Arabien erscheinen und auch dessen Bevölkerung dadurch grosses Kino erleben darf.


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Whisky für das Nachtleben in Riad

Riad bei Nacht voll Leben

«Mandoob» heisst soviel wie «delegieren». Im Film von Ali Kalthami arbeitet Fahad Nassir tagsüber in einem Callcenter, nachts zusätzlich als Kurier. Er verliert die Stelle im Callcenter und rutscht in eine prekäre Lage.

Eine gewisse Geldsumme benötigte er aber für medizinische Behandlungen seines alternden Vaters. Auf sein voriges Einkommensniveau angewiesen, beschliesst er verzweifelt, Whisky zu stehlen und diesen zu verkaufen.

An der Medienkonferenz am ZFF wurde der Film vorgestellt. Auf die Kinoleinwand wirft er die Dekadenz in Saudi-Arabien anhand dortigem Nachtleben. Auch bildet er ab, was die Zahlungsfähigkeit der Bürger Saudi-Arabiens alles ermöglicht. 

«Eine intensive Fahrt zwischen Tradition und Moderne durch die nächtlichen Strassen von Riad. So hat man Saudi-Arabien noch nie zuvor sehen und erfahren können. Ein urbaner Thriller mit reichlich Stil und feinem Humor!” 

Als Reiseveranstalter empfehlen wir den Film, zeigt er doch das moderne Saudi-Arabien und malt ein Abbild von dessen Gesellschaft.


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Wir wünschen Ihnen ein fesselnd-filmisches Vergnügen!

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Ausgefallener Auftritt auf der ITB

Stand von Saudi Arabien auf ITB

Von der ITB bleiben mir zwei Länder in Erinnerung: überraschenderweise der Irak, anhand seines schönes Messestands, seiner dortigen Gastfreundschaft und fantastischer Tänze. Zusätzlich Saudi-Arabien, das seinen Auftritt weitgehend ausgefallener gestaltete als der Irak.

Der Stand Saudi-Arabiens war sehr gut besucht. Mit einigen Hoteliers konnte ich dort sprechen, wobei kein freier Slot für Gespräche bei arabischen Incoming Agenturen oder solche mit Nähe zu Arabien sowie auch keine Beauftragten zu dortigen Reisedestinationen vorzufinden waren.
Die anschliessende Liste der Stand-Teilnehmer lag mir aber vor:

In meiner sonstigen Rolle als Liedermacher trug ich dort ein Lied vor;

Mit jungen Menschen am Infostand führte ich nette Gespräche, spannende Diskussionen entstanden – auch über den Jemen: «Ja, wir möchten alle Frieden, und Tourismus kann dazu beitragen.»

Zu gern hätte ich die Gespräche vertieft, mich wohl demzufolge noch besser für die Zusammenkünfte vorbereiten sollen. Andererseits liebe ich die ITB für ihre zig Möglichkeiten zu spontanen Begegnungen statt von Termin zu Termin zu hetzen.

Saudi Arabien schaffte es, sein Land als interessante Reisedestination anzupreisen. Gern hätte ich noch mit Anwesenden hinterfragt, welche Kundensegmente Saudi Arabien und Jemen ansprechen. Ferner würde ich gerne mit meinen Liedern nach Saudi Arabien reisen und mich dort für Frieden und Lebensfreude einsetzen.

Lieder für den Frieden 

Auf der ITB 2024; nach der Pressekonferenz des israelischen Tourismusministers, lud ich die israelischen Aussteller ein, um sich am nächsten Morgen vor Messebeginn am Stand von Saudi-Arabien zu versammeln und gemeinsam Lieder zu singen. Dazu verteilte ich am Stand von Israel Liedblätter und notierte darauf den Termin.

Enttäuschung und unerwartetes Hausverbot

Wie erwartet, kam nächsten Tags kein Israeli am Stand von Saudi-Arabien an. Dennoch sang ich voller Freude die jeweils ersten Strophen meine Lieder vor, während ich diese ins Englisch übersetzte. Daraufhin wollte ich darüber diskutieren, wurde stattdessen jedoch von drei europäischen Geschäftspartnern des Standes verwiesen. Man erteilte mir «begrenztes Hausverbot»; überall auf der Messe sei ich willkommen, nur nicht mehr am Stand Saudi-Arabiens.

Dialog trotz Bevormundung

Aber auch die Saudis wurden hiermit bevormundet. Denn meine Geschäftspartner möchten Geschäfte abschließen, aber das Thema «Frieden» schien dabei nur zu stören. Glücklicherweise konnte ich mich noch mit einigen Saudis in der Halle unterhalten. Sie zeigten mir Anteilnahme und keinerlei Verständnis für die Wegweisung. Stattdessen luden sie mich für den nächsten Morgen ein. So konnte ich doch noch über meine Lieder sprechen und mein Anliegen zum Frieden vortragen, Überdies führten wir ein angenehmes Gespräch über spannende Reiseangebote.

Die Zukunft der saudischen Gastfreundschaft

Was geschieht mit der saudischen Gastfreundschaft und dem zwischenmenschlichen Austausch, wenn nur noch das Geld im Tourismus zählt? Darüber diskutierten wir ferner. Darüber setze ich den Dialog gerne fort. «Ja,» ich sollte doch einmal nach Saudi-Arabien fuhrwerken. «Werde ich eingeladen? Wer bestimmt das? Indirekt etwa europäische Geschäftemacher?»

Saudi-Arabiens Tourismusambitionen

Saudi-Arabiens Auftritt auf der ITB 2024 unterstreicht die ambitionierten Ziele des Landes sowie das Faktum, den Top 10 Tourismusdestinationen der Welt anzugehören.

Hier ein Pressebericht;
Beitrag von Aero International.

Megaprojekte am Roten Meer, wie das Neom– und The Red Sea-Project, sollen Touristen anlocken und gleichzeitig die Wirtschaft diversifizieren. Dazu schrieb ich bereits, gern möchte ich die Diskussion darüber vertiefen. 

Gastfreundschaft und kultureller Austausch spielen dabei eine zentrale Rolle. Saudi-Arabien umfasst eine konservative Gesellschaft, die sich jedoch schrittweise öffnet. Der Tourismus kann zum Abbau von Vorurteilen und zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses unter verschiedenen Kulturen beitragen. Sowie ich es in anderen Beiträgen ausführte, ist das eine immense Herausforderung für die Regierung Saudi-Arabiens. 

Allein der gegenseitige Umgang stellt jedoch eine Herausforderung dar. Touristen sollten die lokalen Gepflogenheiten und Traditionen respektieren, während die einheimische Bevölkerung lernen sollte, mit der Mentalität ihrer Gäste umzugehen. Ich halte Musik für lebenswert, und die Saudis waren gegenüber meinen Liedern sehr aufgeschlossen. 

Europäische Unternehmensberater könnten dem Tourismusbereich Saudi-Arabiens’ wertvolles Know-how einbringen. Insofern wäre es jedoch sehr relevant, dass ihre Rezepte an die lokalen Gegebenheiten angepasst würden. Meiner Meinung nach kümmern sich Berater nahezu durchgehend um kommerzielle Ziele und vergessen dabei tendenziell die Menschen dahinter. 

Entwicklungsprognose

  • Kurzfristige Entwicklung (bis 2025):
    • Moderater Anstieg der Touristenzahlen
    • Fokus auf Luxusreisende
    • Herausforderungen: fehlende Infrastruktur, konservative Gesellschaft.
  • Mittelfristige Entwicklung (2025-2030):
    • Deutlicher Anstieg der Touristenzahlen
    • Diversifizierung der Angebote
    • Entwicklung nachhaltiger Tourismuskonzepte.
  • Langfristige Entwicklung (2030+):
    • Etablierung Saudi-Arabiens als Top-Tourismusdestination
    • Positive Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Meine Wünsche an Saudi Arabien und Saudi Arabiens Touristen

  • Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse
  • Nachhaltige Tourismuskonzepte
  • Investitionen in Infrastruktur und Tourismusangebote
  • Gute Schulungen von Saudis im Tourismus
  • Gleichbehandlung für Ausländer in Saudi Arabien (ein Drittel der Bevölkerung)
  • Abschaffung der Todesstrafe und mehr Frauenrechte, wünschenswert Gleichberechtigung der Frauen.

Fazit

Betrachte ich den Tourismus als Friedensprojekt, so sind Saudi-Arabiens Tourismusambitionen erfreulich. Mit einer stimmigen Strategie und dem Fokus auf Gastfreundschaft und kulturellen Austausch kann das Land zu einem wichtigen Akteur in der globalen Tourismusbranche werden.


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Saudische Gastfreundschaft am WEF

Im Mai 2022 hat wieder einmal das WEF stattgefunden. Schon allein wegen der Länderpavillons gehe ich gerne dorthin. Enthusiastisch werden Investoren gesucht. Selbst Länder, wie Saudi-Arabien, die über genügend finanzielle Ressourcen verfügen, stellen sich golden dar.
Saudische Charmoffensive am WEF

Das Pavillon von Saudi-Arabien habe ich leider nicht besucht. Allem Anschein nach, ist der Tourismus ein wichtiges Thema hier. Feines Essen für die WEF Teilnehmer nach dem Motto «Gastfreundschaft geht durch den Magen». Ob, jeder in den Pavillon durfte, weiss ich nicht. Denn viele Pavillons lassen nur WEF-Teilnehmer eintreten oder setzen gar eine Einladung voraus.

Echte Diskussionen hatte ich auf dem WEF auch nie zuvor erlebt. Zugang erhielt ich nur für eine unkritische Podiumsdiskussion am Open WEF. Belanglose, voreingenommene Gespräche, am Ende wurden auch nur ein paar Fragen erlaubt, selten kritische Themen wurden angesprochen, kaum Kritik in der WEF-Blase vernommen. In dieser Zeitspanne können viele gar nicht nach Davos reisen. Der Ort wird mit viel Polizei und Militär abgeriegelt: Open Forum am WEF.

Statt das Geld in «Davos» zu investieren, könnten verschiedene Länder auch illustrieren, wo Weltenbummler und andere Reisende in deren Länder selbst wohnen und sich auf den Messen grosszügiger zeigen. Die Messen kosten jedoch erstens Eintritt, zweitens ist kostenloses Catering ausgestorben, eine Tasse Kaffee ist das höchste der Gefühle und oft nur für eingeladene Geschäftskunden möglich.

Dennoch besuche ich jedes Jahr gerne das WEF und suche mit meinen Liedern die Diskussion. Politische Liedermacher werden mit Verachtung abgestraft.  


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Scales – Wird das Märchen wahr?

Als Zeichen der Öffnung unterstützt Saudi-Arabiens Regierung das moderne feministische Märchen «Scales». Dieses von Regisseurin Shahad Ameen geschriebene und inszenierte feministische Gleichnis ist nur schwierig, detailliert im Internet aufzufinden.

Doch wir fanden diesen Trailer auf YouTube vom Filmfestival in Singapur;

In Venedig sorgte die junge saudi-arabische Regisseurin für hohe Beachtung. Überdies als ausgefallene Idee erachte ich ihr Einbinden arabischer Folklore.

Handlung

Im Mittelpunkt des Geschehens kämpft Hayat gegen jene befremdliche Tradition in ihrem Fischerdorf, weibliche Kinder zu opfern. Das Konzept des beeindruckenden Films hatte Shahad Ameen schon einige Jahre zuvor entwickelt. 

Im Film wird die patriarchalische Macht angegriffen. Die Regierung Saudi-Arabiens erlässt derzeit Lockerungen. Doch deren Umsetzung braucht eben seine Zeit.

Gespannte Fragen an Sie

Auf unserer Webseite schreiben wir gerne über Filme aus Saudi-Arabien. Saudi-Arabien gilt als Land ohne Kinos, doch alle Menschen lieben es, zu träumen, und heutzutage holt das Internet jeden Film in jede Stube. Sich dagegen zu sperren, erweist sich für jeden Machtmenschen als sinnlos.

Wir möchten gerne von Touristen und Reisefans aller Couleurs wissen, wie Sie die Themen «Reisen via WEB», Realreisen, die arabische Halbinsel oder dessen Politik erleben.

Ich persönlich empfand es beispielsweise als Zeitverschwendung, während einer schönen Realreise noch nebenher Filme angeguckt zu haben. Erst im Nachhinein merkte ich, was ich dadurch alles verpasst haben musste. Indes während Reisevorbereitungen für mich das Gegenteil gilt.


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Saudi Runaway – Nach der Flucht kommen die Zweifel

«Was ich vorhabe, ist ein Verrat an meiner ganzen Familie»: Muna dokumentiert im Geheimen die Zeit vor ihrer Flucht nach Europa.» Das zeigt die Bildunterschrift. Der Film wurde gedreht, die Flucht ist gelungen. Asyl hat sie erhalten. Begeisterung am Sundance Festival und auf der Berlinale. Doch dann will die Protagonistin nicht mehr.

Muna ist jung und sollte in den Emiraten ihre Hochzeit feiern. Mit einer Schweizer Filmmacherin hat Muna zielstrebig an ihren Film gearbeitet und die ganze Vorbereitung auf ihre Flucht gefilmt. Heimlich, ohne, dass es die Familie gemerkt hat. Doch schliesslich hat Muna die Heimat aufgegeben und damit die Familie. Wie geht es nun wohl der Familie in Saudi-Arabien, und was passiert alles, wenn in in jungen Jahren Brücken abgebrochen werden?

Davon ist im Beitrag nicht die Rede. Doch hat sich Muna entschieden, dass der Film nicht mehr gezeigt werden darf, und die Filmemacherin hat ihren Wunsch akzeptiert. Die Geschichte regt uns zum Nachdenken an. Wie verhält es sich heute in Saudi-Arabien, wie lange wartet dort eine junge Frau auf die Rechte, die in vielen Teilen der Welt selbstverständlich sind?

Tourismus bewirkt hier etwas, er aktiviert einen gewissen Fortschritt. Doch Traditionen zu ändern, erfordert Zeit. Muna hat sich entschieden, Mut gezeigt und schliesslich von Deutschland aus wieder einen physisch distanzierten Kontakt zu ihrer entfernten Familie in Dschidda aufgenommen.
Artikel in der WOZ vom 21.1.21


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Einblicke die zum Nachdenken anregen.

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Kulinarische Überraschungen

Die arabische Küche duftet nach Gewürzen aus aller Welt. Datteln, Kaffee, Fladenbrot schmecken hier den Einheimischen. Diese schwelgen in der Vielfalt, indem sie ihre Tafel mit abwechslungsreichen, köstlichen Speisen decken: Lammfleisch, Fischgerichte, Couscous, Linsen, Ziegenfleisch, Käse, Obst, Gemüse und eine Fülle von Süssigkeiten. Gern wird dazu auch Joghurt gereicht.

Doch mehr als die Speisen selbst sind ihre gemeinsamen Tischrituale von zentraler Bedeutung. Da Gastfreundschaft ein höchstes Gut im Land darstellt, werden die Mahlzeiten oft ausgiebig miteinander erlebt und zelebriert. Ein essentieller Bestandteil jeder Zusammenkunft ist dabei das Trinken von Kaffee, nicht nur als ein Getränkegenuss, sondern auch als kulturell bedeutender Akt.

Ein Ausflug zum Kaffee nennt sich «Qahwa», welcher aus dem Jemen stammt. So völlig anders schmeckt er!
Gerne Hinweise auf «Qahwa» und mehr auf unserer Kaffee-Webseite;

Kaffee aus Jemen.

Zum Geniessen warten auf Sie noch ein paar Bilder über Saudi-Arabiens Gastlichkeit:


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