Saudische Gastfreundschaft am WEF

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Im Mai 2022 hat wieder einmal das WEF stattgefunden. Schon allein wegen der Länderpavillons gehe ich gerne dorthin. Enthusiastisch werden Investoren gesucht. Selbst Länder, wie Saudi-Arabien, die über genügend finanzielle Ressourcen verfügen, stellen sich golden dar.
Saudische Charmoffensive am WEF

Das Pavillon von Saudi-Arabien habe ich leider nicht besucht. Allem Anschein nach, ist der Tourismus ein wichtiges Thema hier. Feines Essen für die WEF Teilnehmer nach dem Motto «Gastfreundschaft geht durch den Magen». Ob, jeder in den Pavillon durfte, weiss ich nicht. Denn viele Pavillons lassen nur WEF-Teilnehmer eintreten oder setzen gar eine Einladung voraus.

Echte Diskussionen hatte ich auf dem WEF auch nie zuvor erlebt. Zugang erhielt ich nur für eine unkritische Podiumsdiskussion am Open WEF. Belanglose, voreingenommene Gespräche, am Ende wurden auch nur ein paar Fragen erlaubt, selten kritische Themen wurden angesprochen, kaum Kritik in der WEF-Blase vernommen. In dieser Zeitspanne können viele gar nicht nach Davos reisen. Der Ort wird mit viel Polizei und Militär abgeriegelt: Open Forum am WEF.

Statt das Geld in «Davos» zu investieren, könnten verschiedene Länder auch illustrieren, wo Weltenbummler und andere Reisende in deren Länder selbst wohnen und sich auf den Messen grosszügiger zeigen. Die Messen kosten jedoch erstens Eintritt, zweitens ist kostenloses Catering ausgestorben, eine Tasse Kaffee ist das höchste der Gefühle und oft nur für eingeladene Geschäftskunden möglich.

Dennoch besuche ich jedes Jahr gerne das WEF und suche mit meinen Liedern die Diskussion. Politische Liedermacher werden mit Verachtung abgestraft.  


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Die Beitrag-Links führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte und weiterführenden Informationen.

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