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Scales – Wird das Märchen wahr?

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Als Zeichen der Öffnung unterstützt Saudi-Arabiens Regierung das moderne feministische Märchen «Scales». Dieses von Regisseurin Shahad Ameen geschriebene und inszenierte feministische Gleichnis ist nur schwierig, detailliert im Internet aufzufinden.

Doch wir fanden diesen Trailer auf YouTube vom Filmfestival in Singapur;

In Venedig sorgte die junge saudi-arabische Regisseurin für hohe Beachtung. Überdies als ausgefallene Idee erachte ich ihr Einbinden arabischer Folklore.

Handlung

Im Mittelpunkt des Geschehens kämpft Hayat gegen jene befremdliche Tradition in ihrem Fischerdorf, weibliche Kinder zu opfern. Das Konzept des beeindruckenden Films hatte Shahad Ameen schon einige Jahre zuvor entwickelt. 

Im Film wird die patriarchalische Macht angegriffen. Die Regierung Saudi-Arabiens erlässt derzeit Lockerungen. Doch deren Umsetzung braucht eben seine Zeit.

Gespannte Fragen an Sie

Auf unserer Webseite schreiben wir gerne über Filme aus Saudi-Arabien. Saudi-Arabien gilt als Land ohne Kinos, doch alle Menschen lieben es, zu träumen, und heutzutage holt das Internet jeden Film in jede Stube. Sich dagegen zu sperren, erweist sich für jeden Machtmenschen als sinnlos.

Wir möchten gerne von Touristen und Reisefans aller Couleurs wissen, wie Sie die Themen «Reisen via WEB», Realreisen, die arabische Halbinsel oder dessen Politik erleben.

Ich persönlich empfand es beispielsweise als Zeitverschwendung, während einer schönen Realreise noch nebenher Filme angeguckt zu haben. Erst im Nachhinein merkte ich, was ich dadurch alles verpasst haben musste. Indes während Reisevorbereitungen für mich das Gegenteil gilt.


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Die Beitrag-Links führen zu den weiterführenden Informationen.

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Saudi Runaway – Nach der Flucht kommen die Zweifel

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«Was ich vorhabe, ist ein Verrat an meiner ganzen Familie»: Muna dokumentiert im Geheimen die Zeit vor ihrer Flucht nach Europa.» Das zeigt die Bildunterschrift. Der Film wurde gedreht, die Flucht ist gelungen. Asyl hat sie erhalten. Begeisterung am Sundance Festival und auf der Berlinale. Doch dann will die Protagonistin nicht mehr.

Muna ist jung und sollte in den Emiraten ihre Hochzeit feiern. Mit einer Schweizer Filmmacherin hat Muna zielstrebig an ihren Film gearbeitet und die ganze Vorbereitung auf ihre Flucht gefilmt. Heimlich, ohne, dass es die Familie gemerkt hat. Doch schliesslich hat Muna die Heimat aufgegeben und damit die Familie. Wie geht es nun wohl der Familie in Saudi-Arabien, und was passiert alles, wenn in in jungen Jahren Brücken abgebrochen werden?

Davon ist im Beitrag nicht die Rede. Doch hat sich Muna entschieden, dass der Film nicht mehr gezeigt werden darf, und die Filmemacherin hat ihren Wunsch akzeptiert. Die Geschichte regt uns zum Nachdenken an. Wie verhält es sich heute in Saudi-Arabien, wie lange wartet dort eine junge Frau auf die Rechte, die in vielen Teilen der Welt selbstverständlich sind?

Tourismus bewirkt hier etwas, er aktiviert einen gewissen Fortschritt. Doch Traditionen zu ändern, erfordert Zeit. Muna hat sich entschieden, Mut gezeigt und schliesslich von Deutschland aus wieder einen physisch distanzierten Kontakt zu ihrer entfernten Familie in Dschidda aufgenommen.
Artikel in der WOZ vom 21.1.21


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Einblicke die zum Nachdenken anregen.

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