In Saudi-Arabien dürfen Frauen heute Autofahren. 2014 war das noch anders. Eine Aktivistin konnte diese ungerechte Gegebenheit international bekannt machen. Die Regierung formt in Saudi-Arabien die öffentliche Meinung. Das muss womöglich weiterhin geschluckt werden, ich kenne das Land nicht richtig. Aber in der gesamten Region Saudi-Arabiens bestehen viele instabile Staaten, sodass durchaus «eine starke Hand» gegenüber deren Verhältnisse als nützlich betrachtet werden kann.
Manche Länder benötigen viel mehr Zeit, ihre Gesellschaften auf moderne Demokratien vorzubereiten. Eine Bürgergesellschaft aufzubauen lohnt sich immer, doch bedeutet dies meist auch eine Gratwanderung; eine, die leicht in Vetternwirtschaft oder Extremismus umschlagen kann. Das Verständnis für solche Erwägungen in meinem Artikel fehlt oft.
Möchte Saudi-Arabien den Tourismus anziehen, sollten keine Strafen wegen Aktivismus ausgesprochen werden. Vordergründig ist es als sehr unklug anzusehen, deswegen ein hartes politisches Urteil zu fällen, nur um Aktivismus einzuschüchtern. Überdies lebt die Reisebranche langfristig von Offenheit und positiven Schlagzeilen. Wir haben im Vorfeld dieses Beitrags die Behörde für Tourismus in Saudi-Arabien über den Beitraginhalt informiert.
Hier steht mein Beitrag aus der Aargauer Zeitung zur Verfügung;
Zwischenzeitlich wurden die Strafen für Aktivisten und Aktivistinnen zur Bewährung ausgesetzt. Der Grundstein ist damit gelegt.
Nachfolgend eine Zusammenfassung über Loujain al-Hathloul, die besagte Frauenrechtlerin, auf Wikipedia.
Eintrag zu Loujain al-Hathloul
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