In Saudi-Arabien dürfen Frauen heute Autofahren. 2014 war das noch anders. Eine Aktivistin konnte diese ungerechte Gegebenheit international bekannt machen. Die Regierung formt in Saudi-Arabien die öffentliche Meinung. Das muss womöglich weiterhin geschluckt werden, ich kenne das Land nicht richtig. Aber in der gesamten Region Saudi-Arabiens bestehen viele instabile Staaten, sodass durchaus «eine starke Hand» gegenüber deren Verhältnisse als nützlich betrachtet werden kann.
Manche Länder benötigen viel mehr Zeit, ihre Gesellschaften auf moderne Demokratien vorzubereiten. Eine Bürgergesellschaft aufzubauen lohnt sich immer, doch bedeutet dies meist auch eine Gratwanderung; eine, die leicht in Vetternwirtschaft oder Extremismus umschlagen kann. Das Verständnis für solche Erwägungen in meinem Artikel fehlt oft.
Möchte Saudi-Arabien den Tourismus anziehen, sollten keine Strafen wegen Aktivismus ausgesprochen werden. Vordergründig ist es als sehr unklug anzusehen, deswegen ein hartes politisches Urteil zu fällen, nur um Aktivismus einzuschüchtern. Überdies lebt die Reisebranche langfristig von Offenheit und positiven Schlagzeilen. Wir haben im Vorfeld dieses Beitrags die Behörde für Tourismus in Saudi-Arabien über den Beitraginhalt informiert.
Hier steht mein Beitrag aus der Aargauer Zeitung zur Verfügung;
Riad liegt im Herzen Saudi-Arabiens. Der Glanz einer modernen Hauptstadt wirkt hier magisch und zugleich dynamisch auf ihre Besucher ein. Wobei sie auch mit ihren wunderschönen Souks und mittelalterlichen Märkten mit riesigem Angebot an Kunsthandwerk aufheitert.
In der Hauptstadt finden Sie auch eine breite Auswahl an kulinarischen Genüssen. Die dortigen Köche verwöhnen Sie mit reich bedeckten Tischen.
Riad ist sogar mehr als die Wirkung ihrer glänzenden Wolkenkratzer und jener unverwechselbaren Magie, an die wir uns oberhalb annäherten. Ihr vielschichtiges Wesen offenbart sich im rauen Kontrast zwischen Fortschritt und Vergangenheit. Wer abseits der Diriyah Gate-Entwicklung einen echten, unberührten Blick in die traditionelle Najd-Architektur sucht, findet mit den verlassenen Lehmhäusern von Qusur Al-Muqbil südwestlich der Stadt ein separates Ziel, das eine überraschende und historisch rohe Facette des Königreichs verkörpert.
Verborgener Insider-Tipp – Inmitten von Riad
Neben den typisch prunkvollen Boulevards und dem urbanen Treiben hält Riad für Kenner und Einheimische eine tiefere Stille bereit. Ein solches Refugium ist der oft übersehene Thumairi Gate, eines der letzten originalen Lehm-Stadttore der Altstadt. Es markiert den historischen östlichen Rand der alten Siedlung. Während die beleuchteten Wolkenkratzer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, lässt dieser Ort unaufdringlich erahnen, wie die einst bescheidene Oasenstadt vor der Entdeckung des Öls ausgesehen haben muss – ein stillstehender Moment der Geschichte mitten im modernen Gewimmel der Metropole.
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Die Beitrag-Links führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte und einer weiterführenden Informationsseite.
Die Reise nach Al Bahah besticht mit viel Grün, denn hohe, grüne und nebelverhangene Berge säumen die Stadt, welche in den Sarawat-Bergen liegt.
In den kühlen Bergen von Sarawat wachsen zahlreiche Wälder, der schönste unter ihnen heisst » Waldpark von Raghadan«. Besonders Paviane leben in den Wäldern. Die Region erinnert ein bisschen an die schönen Hügel der Toskana.
Thee Ain ist nicht nur für sein Alter, sondern auch für seine geologische Grundlage berühmt. Nicht umsonst trägt es den Beinamen „Marmordorf“: Wie denn auch, da doch die gesamte Siedlung auf einem imposanten, strahlend weißen Quarz-Felsen thront? Dieser Felsen verleiht den mehrstöckigen Steinhäusern nicht nur ein Fundament von unerschütterlicher Dauerhaftigkeit, sondern auch eine visuell einzigartige Ästhetik. Erstaunlich reflektiert die Oberfläche des Gesteins das Licht der tief stehenden Sonne. Dadurch leuchten die traditionellen Bauten in der Berglandschaft beinahe mystisch. Diese natürliche, helle Basis bildet einen faszinierenden Kontrast zu den ockerfarbenen Hängen des Tals von Bidah. Sie erleben dabei ein aufregendes Lichterspiel, in welchem schimmernde Lichtflüsse des weißen Marmors und farbiger Berge miteinander tanzen.
Quell des Lebens – Die grüne Oase im Tal von Bidah
Das Überleben und der einzigartige Charakter des historischen Dorfes Thee Ain sind untrennbar mit seiner beständigen Wasserquelle verbunden. Die namensgebende Ain (arabisch für Quelle) entspringt dem umliegenden Sarawat-Gebirge und versorgt schon seit Jahrhunderten die landwirtschaftlichen Terrassen im Tal von Bidah. Dieses konstante Fließen, welches selbst in trockenen Perioden nicht versiegt, formt die Region zu einer wahren grünen Oase inmitten der Tihama-Ebene. Erst dieses fließende Wasser ermöglicht den Anbau seltener und wertvoller Kulturen wie von duftendem Basilikum, Kadi, Zitronen und, besonders wichtig, der üppigen Bananen- und Palmhaine, die das Dorf malerisch umgeben. Die Quelle fungiert somit als Lebensader des Tales und schafft eine fruchtbare Ausnahme in der sonst kargen Gebirgslandschaft.
Erbe & Lebendig
Heute ist Thee Ain ein lebendiges Kulturerbe-Zentrum. Denn obwohl die prächtigen Steinhäuser nicht mehr dauerhaft bewohnt sind, dient das Dorf nicht nur als leeres Museum. Stattdessen bildet es ein historisch dynamisches Zentrum, das durch den Verkauf von Kunsthandwerk und den Tourismus pulsiert, während die Nachfahren der ursprünglichen Bewohner schon in den 1980er Jahren in die umliegenden modernen Siedlungen übergesiedelt sind. So leben das Dorf und seine Funktionen durch kulturelle, touristische und landwirtschaftliche Aktivitäten, obwohl hier niemand mehr wohnt.
Kulturelle Anlässe in Thee Ain
Die restaurierte Kulisse der Steinhäuser dient auch als authentische Bühne, um die Geschichte und Traditionen der Region Al Bahah lebendig zu halten. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt:
Besonders während des Sommerfestivals ist das Dorf ein zentraler Ort für die Pflege des immateriellen Erbes Al Bahas. Nämlich genau dann verwandeln sich seine engen Gassen in eine lebendige Arena. Besucher können hier, in ihrer ursprünglichen Umgebung, traditionelle Darbietungen wie den Ayyala-Volkstanz und Volkslieder erleben. Darüber hinaus nutzt die saudi-arabische Kulturerbe-Kommission (Heritage Commission) das Dorf regelmäßig für gezielte Events wie den «Tag des Welterbes» oder festliche Gastfreundschaftsinitiativen (z.B. während Eid al-Fitr), um das historische Bewusstsein zu fördern.
Diese Wiederbelebung zeigt sich auch im alltäglichen Leben: Lokale Handwerker und Händler bieten ihre Waren an und stellen traditionelle Fertigkeiten zur Schau, wodurch besonders in der Feriensaison die historischen Stores (Geschäfte) des Dorfes zu neuem Leben erwachen. Insbesondere verbinden diese Aktivitäten Besucher direkt mit den landwirtschaftlichen Wurzeln der Tihama-Ebene; so ist Thee Ain thematisch eng mit den landwirtschaftlichen Festen (wie dem Granatapfel-Festival) verknüpft, die in der fruchtbaren Umgebung des Tals von Bidah stattfinden.
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In und um Tabuk kreuzen sich drei Täler, die alle wundervolle Wüstenszenarien spiegeln. Es erinnert an eine Mischung aus Grand Canyon und Monument Valley. Dazwischen finden sich immer wieder Oasen mit Palmenwälder. Dort kann gewandert oder eine Wüstensafari gebucht werden.
Der Kontrast der Jahreszeiten
Obwohl Tabuk inmitten der Wüste liegt ist es bekannt. Denn die Region, und damit auch der darin liegende gleichnamige Ort, bieten ein ungewöhnliches Naturschauspiel: Im Winter fallen in den umliegenden, bis zu 2.500 Meter hohen Bergregionen (wie dem Dschabal al-Lauz) regelmäßig Schneemassen. Dieser eisige Mantel auf den Sandsteinfelsen bietet einen visuell dramatischen Kontrast und zieht all jene Zuschauer an, die in Saudi-Arabien das seltene Vergnügen von Schnee erleben möchten.
Burgen von Tabuk
In der Region befinden sich einige Burgen. Die beeindruckendste erblicken Sie in der Stadt Tabuk, deren Bau bis ins Jahr 1559 zurückverfolgt werden konnte. In der Burganlage liegen zwei Moscheen, Innenhöfe, stehen Wachtürme und ein kleines Museum. Anzeichen deuten darauf hin, dass erste Burganlagen schon 3500 vor Christus entstanden waren.
Magha’er Shuaib
Einiges hier erinnert an «Petra in Jordanien«. Denn auch hier wurden Gräber und heilige Stätten in die Felsen gebrochen. Moses soll hier nach seiner Flucht aus Ägyptenzehn Jahre verbracht haben. … Der Prophet Shuaib hatte seine Tochter als Frau angeboten … «Ein Grund, sich mit der Geschichte von Moses zu beschäftigen.»
Die Wiege der Zivilisation
Die Provinz Tabuk ist nicht nur landschaftlich, sondern auch archäologisch von enormer Bedeutung. Überreste alter biblischer Städte wie Dadan und Maidan (oder Ma’in) zeugen von Handelsrouten, die bereits vor 3.500 Jahren existierten. Heute wird die Region durch das futuristische NEOM-Projekt neu definiert, das in Teilen der Provinz entsteht und die uralte Geschichte mit einer hochmodernen Zukunft verbindet.
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Al-‚Ula befindet sich im Nordwesten Saudi-Arabiens. Mit eindrucksvoll mythischen, chimärischen, grotesken, archaischen und zauberhaften Monumenten zeigt sich die dortige Wüste. Überdies befindet sich der Ort AlUla auf dem Pilgerweg nach Mekka. Über der Altstadt thront die faszinierende Burg von Musa bin Nusar.
Al-‚Ula fungiert auch auch als Investitionsprojekt zugunsten der Reisebranche. Hiervon berichtet der Promotionsfilm;
Unbedingt möchten wir Sie noch mit zwei Zielen in der Region, einem umfassenden Arte-Video über die Region, unseren PDF-Downloads und weiteren Links inspirieren:
Historische Orte: Hegra, Dadan, Jabal Ikmah
Diese drei Orte widerspiegeln die arabische Geschichte: in Hegra, in der alten Hauptstadt von Dadan Felsengräber und sogenannte Löwengräber sowie Jabal Ikmah. Das Gefühl der Ewigkeit vermittelt Jabal Ikmah als «Open-Air-Bibliothek» des alten Arabiens. Denn auf seinen Felsen wurden Tausende von Inschriften hinterlassen, welche die einfachen Gedanken, Gebete und Verträge von Karawanenreisenden aus über 2.500 Jahren festhalten. Es ist, als könnte man direkt die Stimmen der Vergangenheit hören, die durch die Felsen flüstern.
Oase Nabataean (Hegra, Madā’in Sāliḥ)
Der felsgehauene, nabatäische Wüstengarten bietet drei Vegetationszonen; Palmenwälder, die Schatten spenden, Pfirsisch-, Aprikosen- und Grapefruit-Obstbäume, Olivenhaine und schliesslich vertraut die dritte Zone ein Gebiet an, in welchem Weizen, Gemüse und Baumwolle wächst. Ingenieurskunst inmitten der Wüste formte diese Oase zum grünen Herzen des Nabatäer-Königreichs. Die Nabatäer waren Meister der Wasserwirtschaft und legten über 100 Brunnen in den Felsen an, um dieses Paradies zu erschaffen. Dieses Wunder der antiken Hydraulik fasziniert bis heute und verdeutlicht, wie inmitten extremer Trockenheit Leben erblühen konnte.
Unbekanntes Saudi Arabien – Die ganze Doku ARTE
Downloads & Weiter Infos
Wir veröffentlichen zum Projekt noch zwei sehr informative PDFs. Diese stellen wir Ihnen hier in jeweils englischer Sprache zum Download bereit:
Dschidda (Jeddah) ist eine dynamische Hafenstadt am Roten Meer. Als „Braut des Roten Meeres“ und «Tor nach Mekka» ist es naheliegend, weshalb sie einerseits international angehaucht und anderseits ihren überlieferten Traditionen zugewandt ist.
Jetzt fragt Ihr Euch bestimmt, was es hier so alles zu entdecken gäbe. Ich selbst mag Euch deshalb so einiges Spannendes und Ansehnliches darüber berichten.
Filme, Atmosphäre & Deliziöser Fisch
Es soll hier ein tolles Filmfestival geben und die besten Fischrestaurants überhaupt, was sogar auf der Reisemesse ITB die Runde machte. Ein Touristik-Partner und Kollege von mir wollte dies näher überprüfen, machte sich auf den Weg dorthin und hörte sogar, wie dasselbe die Spatzen von den Dächern Dschiddas pfeifen. Natürlich musste er sich davon noch selbst überzeugen und kehrte in dieses Fischrestaurant ein. «Es schmeckte «formidable», abwechslungsreich und raffiniert.» schwärmte er. Das Festival konnte er aufgrund des Datums zwar nicht besuchen, als er dort war. Aber das hole er bestimmt einmal nach, sobald sich eine Gelegenheit dazu ergeben würde.
Historisches Dschidda: Al-Balad
Auf jeden Fall sehenswert ist die Altstadt Jeddahs (Al-Balad), gelistet als Unesco Weltkulturerbe. Lasst uns nun gemeinsam durch Jeddahs Altstadt mit ihren malerischen arabischen Turmhäusern schlendern, uns in ihren verwinkelten Gassen umsehen und innehalten; in jenen auch, die uns kurzzeitig auch als Rückzugsort dienen dürfen, um schliesslich in den lebhaften Märkten (Souks), zu schmökern.
Bucht von Jeddah
Etwas abseits der Altadt erwartet uns eine vier Kilometer lange Promenade, die von einmaligen Kunstwerken übersät ist. Gerne können Sie sich nun einfach mal ohne Vorkenntnisse von diesem Anblick überraschen lassen! Aber eins ist gewiss; unzählige faszinierende und schöne Fotomotive lassen sich hier knipsen.
Tayebat
2500 Jahre hält nun schon Jeddhas Fischereigeschichte an. Wir würden Sie gerne mit Euch gemeinsam aufspüren und beleuchten. Ferner verleiten hier viele detailreiche Kunsthandwerke zu Betrachtungen, zum Staunen und Anfassen. Doch lasst uns hier die Häuser ebenso genauer besichtigen: Der architektonisch bedeutendste Baustil in Jeddha ist die traditionelle Hedschasi-Architektur (auch Hedschāzī-Architektur), wie sie besonders im historischen Stadtviertel Al-Balad zu finden ist. Mit ihrer klimagerechten und kosmopolitischen Färbung bestechen vor allem die ornamentierten Ravasheen-Holzerker unter manchen der ikonischen Bauweisen in diesem Viertel.
Ob allein, in Begleitung unserer Partner aus der Reisebranche oder mit uns persönlich, wir freuen uns darauf, Ihre einzigartige Entdeckungstour persönlich mitgestalten oder übernehmen zu dürfen.
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Bevor ich hier über die aktuellen Investitionsprojekte berichte, stelle ich vorab die grundlegenden Gebräuche vor: Das Land hat die Religion völlig anders als wir im Westen impliziert. Gastfreundschaft geht dort mit viel Zeit und ohne hektischer Betriebsamkeit einher. Kostbares Kunsthandwerk wird dort meistens noch von Hand gefertigt.
Denn Saudi-Arabien legt höchsten Wert auf den Erhalt seiner kulturellen Identität. Daher wird wunderschönes Handwerk oft noch in meisterlicher Handarbeit gefertigt. Dieses Erbe, das aktiv gefördert wird, beispielsweise durch Institutionen wie das Kunsthandwerkliche Schloss in Al Ahsa, umfasst eine Vielfalt traditioneller Disziplinen.
Dazu zählen die komplexen Holzschnitzereien an historischen Türen, filigraner Schmuck aus Gold und Silber, regional verbreitete handgefertigte Töpfereien sowie insbesondere das traditionelle Sadu-Gewebe/hier auch. Letzteres, das zum UNESCO-immateriellen Kulturerbe zählt und oft von Frauen hergestellt wird, unterstreicht die tiefe Verwurzelung dieser Handwerkskünste als essentieller Teil des saudischen Kulturerbes.
Wovon liessen Sie sich begeistern? Mir gefallen besonders die Teppiche, Schuhe und Lampen des Nahen Osten.
Farben, Facetten, Städte
Die Städte sind modern, Wolkenkratzer und Geschäftsviertel überragen die Szenerie. Immer wieder scheint man hier leicht in das typisch arabische Leben hineinzurutschen. Da beleben diese typisch mittelalterlichen Souks und die zahlreichen prachtvollen Moscheen die Stimmung ihrer Besucher, die womöglicherweise wesentlich dazu beitragen. Zunehmend entstehen auch Museen, besonders solche über arabische Kunst.
Wenn wir über die dortige Kultur nachdenken, … Wie gestaltet sich das dortige Theaterwesen und welche Bühnenkultur wird geboten? Wir wissen…
Die Bühnenkultur in diesem Land befindet sich in einer Phase tiefgreifender Entwicklung. Historisch gesehen war das Theaterwesen weniger öffentlich präsent und konzentrierte sich oft auf traditionelle Erzählformen. Heute jedoch wird die Sparte durch weitreichende staatliche Initiativen und Kommissionen neu belebt. Neue Institutionen und Akademien entstehen, um sowohl traditionelle als auch moderne dramatische Künste zu fördern. Das Ziel dabei ist die Etablierung einer eigenen, unverwechselbaren Theatertradition, welche die dortige Identität und Geschichte spiegelt.
Sicherlich existieren manche Tänze und Bräuche in Saudi-Arabien. Darüber berichteten wir ja bereits auf dieser Webseite. Es wird wohl kaum ein Land geben, wo dies oder mindestens eines der beiden zuletzt erwähnten Gepflogenheiten nicht dazugehören. Schon allein deswegen, da ja eine Hochzeit von glücklichen Momenten begleitet werden soll.
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Die arabische Küche duftet nach Gewürzen aus aller Welt. Datteln, Kaffee, Fladenbrot schmecken hier den Einheimischen. Diese schwelgen in der Vielfalt, indem sie ihre Tafel mit abwechslungsreichen, köstlichen Speisen decken: Lammfleisch, Fischgerichte, Couscous, Linsen, Ziegenfleisch, Käse, Obst, Gemüse und eine Fülle von Süssigkeiten. Gern wird dazu auch Joghurt gereicht.
Doch mehr als die Speisen selbst sind ihre gemeinsamen Tischrituale von zentraler Bedeutung. Da Gastfreundschaft ein höchstes Gut im Land darstellt, werden die Mahlzeiten oft ausgiebig miteinander erlebt und zelebriert. Ein essentieller Bestandteil jeder Zusammenkunft ist dabei das Trinken von Kaffee, nicht nur als ein Getränkegenuss, sondern auch als kulturell bedeutender Akt.
Ein Ausflug zum Kaffee nennt sich «Qahwa», welcher aus dem Jemen stammt. So völlig anders schmeckt er! Gerne Hinweise auf «Qahwa» und mehr auf unserer Kaffee-Webseite;
Saudi Arabien besitzt eine lange Küstenlinie am Roten Meer. Hier kann, gebadet, gepaddelt und getaucht werden. Wunderschöne Fische warten unter Wasser, um bestaunt oder angelächelt zu werden. Zunehmend baut Saudi-Arabien seine Reisedestinationen in den Provinzen Ta’if,Tabuk und Asir aus. Es sind unberührte Lebensräume.
Wie sich diese Entwicklung entfaltet, bleibt abzuwarten. Badetourismus wird immer ein Lieblingsurlaubsstil von unglaublich vielen Menschen bleiben. Das Meer mit seinen vielschichtigen und einzigartigen «Sehnsuchtsströmungen» vermag niemals zu versiegen.
Vermutlich erinnert es Sie auch an jene Stunden, in denen Sie sich vor gleichförmigen Wogen unbekümmert bräunen liessen, während die Zeit zu verschwimmen und die Ewigkeit zu beginnen schien. Oder Sie entsinnen sich, wie Sie im sanften Takt des Seegangs gediegen dinierten, während Sie im warmen Kerzenschein die schäumende Brandung und den Sternenglanz geniessen konnten.
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In den Wüsten und Dünen gewinnt man eine vollkommen andere Anschauung über die Welt. Die Einsamkeit inspiriert hier eigentümlich und still und lässt die Seelen unentdeckte Unermesslichkeit erahnen.
Von Beduinen, Dünen und Safaris
Ihre stolzen Bewohner heissen Sie gern willkommen. Die Begegnungen mit ihnen, den Beduinen, prägen durch ihre tiefe, unverfälschte Gastfreundschaft und das Wesen des ursprünglichen Wüstenlebens. Doch die Natur an und für sich tritt erhaben auf, da sie mit wunderbar-faszinierender Architektur zu beschwören vermag. Sie erleben hier Berge, Höhlen und traumhafte Ausblicke.
Mountainbiken, Jeep-Safaris, Kamelreiten und sogar Skiabfahrten auf Dünen – in Saudi-Arabien ist all das möglich, und die umhüllende Wüstenwelt scheint sich dabei in endlose Weiten auszudehnen. Ab und zu erscheint eine Oase, die belebend-grüne Farbtupfer setzt. Abends tauscht man am Lagerfeuer Abenteuer, archäologische Enthüllungen und eigene Geschichten aus. Reisende in Saudi-Arabien dürfen auf die Wüsten gespannt sein.
Geographie der Wüsten Saudi-Arabiens
Rub al-Khali Die größte Sandwüste der Welt, die sich über mehrere Länder erstreckt.
Nefud-Wüste (Al-Nefud) Charakterisiert durch weiträumige, sichelförmige Dünen im Norden der Arabischen Halbinsel.
Al-Dahna-Wüste Ein Korridor aus Sanddünen, der die Nefud im Norden mit der Rub al-Khali im Süden verbindet.
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